BEITRÄGE

Vereinsfischen 06. September 2020 Broye

Eine gut gelaunte Truppe!

Die zu dieser Zeit geltenden Corona Vorschiften erlaubten uns glücklicherweise die Durchführung unseres alljährlichen Vereinsfischen an der Broye in Sugiez.

Der erste Treffpunkt war wie immer die Patentausgabe um 6.00 Uhr im Hotel de la Gare. Nach der individuellen Vorbereitung konnte das Vereinsfischen pünktlich um 6.30 Uhr gestartet werden. Trotz der unsicheren Wetterlage meinte es Petrus gut mit uns und wir blieben vom Regen verschont.

Ab 11.00 Uhr wurden alle Fangstatistiken durch Willi Eicher und mir ausgewertet. lnsgesamt wurden 25 Statistiken abgegeben und gewertet.

In Zahlen: Gesamtgewicht der gefangenen Fische: 10.7 kg – Anzahl Teilnehmer: 25

Gewinner des Wanderpokals: Ernst Lüthi

Gewinner der Wappenscheibe: Hans Wittwer

Rangliste: 1. Ernst Lüthi, 2. Mike Gerber, 3. Ernst Jenni, 4. Pascal Zbinden, 5. Peter Reber, 6. Albin Flessati, 7. Walter Glauser, 8. Markus Bärtschi, 9. Monika Metzger, 10. Stefan Flückiger

Die restlichen Teilnehmer hatten leider das Glück nicht auf ihrer Seite, dennoch herzliche Gratulation an alle!

Dem Fischereiverein Vully danken wir für die reibungslose Organisation, die Bereitstellung und die Verpflegung mit den leckeren Salaten. Ein Dank gebührt auch allen nicht erwähnten, die jedes Jahr dazu beitragen, dass wir diesen gemütlichen Anlass durchführen dürfen.

Wir freuen uns bereits aufs 2021.

Patrick Lüthi

Gewässerputztag 29. August 2020

Heute möchte ich Euch mal erzählen, was es alles zu organisieren gibt, bis so ein Gewässerputztag durchgeführt werden kann.

Ich werde jedes Jahr von meiner Frau unterstützt. Sie leistet einen grossen Beitrag alles zu organisieren. Es braucht also ein (WIR)!

Anfangs Juni versenden wir immer Briefe an die anstössigen Gemeinden, um einen kosteneitrag an den Anlass zu erhalten.

Etwa zur selben Zeit haben wir auch mit der Bernerland-Bank kommuniziert. Sie wollten dieses Jahr kein «Entelirennen» durchführen. Das hiess für uns, dass wir das Mittagessen selber planten und organisierten. Sie haben uns aber finanziell unterstützt, einen herzlichen Dank an die Bernerland-Bank.

Anfang August telefoniere ich mit allen Fahrern, um nachzufragen wer dieses Jahr kann. Danach telefoniert Ruth mit den letztjährigen Helfern, teilt sie auf der Liste ein. In jeder Gruppe braucht es einen oder besser zwei Fischer die ins Wasser gehen können.

Ganz viele Freiwillige helfen uns immer die Wägli und Pörter vom Unrat zu befreien. Dieses Jahr waren wir insgesamt über 70 Personen, davon 17 Kinder, Ein grosses MERCI an euch ihr wart toll!

Aschbachers erklärten sich auch dieses Jahr wieder bereit uns zu unterstützen. Danke auch ihnen für die tolle Zusammenarbeit.

Wir haben insgesamt 1300 Kg zusammen gesammelt!

Ich wünschte mir dieses Jahr Hamburger zum Mittagessen. Nach kurzem Überlegen, wie wir das auch wegen Corona planen und ausführen sollten, hat sich Ruth, sofort an die Planung gemacht.

Es musste also Znüni und Zmittag für 70 Personen eingekauft und zubereitet werden. An Hand der Erfahrungen der letzten Jahre war das Znüni schnell organisiert. Meterzöpfe von der Lebensart, Fleisch wurde bei den Metzgereien Nyffenegger Zollbrück und am Viehmarkt Langnau bestellt.

Zmittag: Hamburger, vom Viehmarkt Langnau, Hamburger-Brot von Aeschlimann Zollbrück, Zwiebel, Saucen etc. Salat und Tomaten von Hofstetter`s Farmstore in Schüpbach bestellt. Bier: Aemme Getränke, Mineral etc. bestellt.

Eine Woche vor dem Gewässerputztag kontrollierten wir im Fischkeller, ob in der Kiste für den Anlass noch genug Handschuhe und Abfallsäcke vorhanden waren. Es wurden dann vom Präsidenten noch ein paar Rollen gesponsort.

Freitag vor dem Putztag ging Ruth die Getränke, Fleisch etc. abholen und sortierte alles in die Kisten der jeweiligen 7 Gruppen, inkl. Abfallsäcke und Handschuhe, ein.

Am Tag vom Gewässerputztag war für mich um 5.00Uhr Tagwach. Die Kaffeemaschine starten und eins geniessen, Abfahrt um 5.30 Richtung Langnau, Zöpfe abholen, 6.00 Fischkeller Zöpfe schneiden, damit es 70 Sandwiches gab.

Und los gings mit der Sandwiches Produktion (Walä meeeeeee Mayonnaise) die fertigen verteilten wir dann in die richtigen Gruppenkisten. Schlag auf Schlag gings weiter mit der Vorbereitung fürs Mittagessen. Zwiebeln, Tomaten etc. schneiden.

Um 7.30 kamen die freiwilligen Helfer, die ich kurz begrüsste und teilte die Helfer in die jeweiligen Gruppen ein. (Passit uf Hochwasser Alarm u göit eifach kenni Risikä i).Die Znüni Kisten wurden den Fahrern mittgeben und alle waren wieder weg. Ab und zu gab es ein paar Verspätete die ich noch den Gruppen nachschicken konnte.

Ein schnelles Kaffee musste noch Platz haben.

Ups 8.30 machte ich mich auf den Weg Richtung Eggiwil um Znüni zu bringen. Ruth ging Richtung Zollbrück um Znüni zu bringen, auf dem Rückweg musste der Salat noch geholt werden. Und natürlich noch ein paar Süssigkeiten für unsere jüngsten Helfer zum (Schläckseckli) herzustellen.

Um 10.00 Uhr kamen wir im Fischkeller wieder zusammen. Mit Ruth richteten wir alles fürs Mittagessen her. Den Wetterumständen entsprechend durften wir das Werkhofareal benutzen. Besten Dank dafür. Getränke, Tischgarnituren, Grill, Essen Beilagen, alles musste rüber transportiert werden.

Um 11.00 Uhr (dä 11i Schuss darf ou nid fälä) ist fertig eingerichtet und schon war ich wieder unterwegs zu Aeschbacher, um den gesammelten Abfall entgegen zu nehmen. Es ist alle Jahre immer wieder interessant was gefunden wird. Noch ein paar Fotos und schon gings zurück zum Essen. Ruth hat sich ein paar Freiwillige organisiert wo ihr bei der Essensausgabe halfen. Durch das Corona wurde eine Fassstrasse eingerichtet und mit Handschuhen Fleisch und Beilagen verteilt. Dessert dürfen bei Eichers natürlich auch nicht fehlen! Nach einer kurzen Dankensrede von mir verabschiedeten sich nun schon die Ersten in den Samstag, Nachmittag.

Um 14.00 gab es wie immer ein paar Freiwillige die beim Aufräumen halfen, alles wieder zurück in den Fischkeller brachten und noch ein kleines Absackerli nahmen und dann mit der Familie nach Hause fuhren. Feierabend? Für heute Samstag, ja.

Die Woche nach dem Gewässerputztag mussten die überzähligen Getränke zurückgebracht werden, Abrechnungen erstellt, Grill geputzt, werden. Handschuhe und Abfallsäcke wieder im Lager verstaut werden.

Ich möchte mich noch einmal bei meiner Familie Ruth Ronja und Sara recht herzlich bedanken!

Ebenfalls allen, die immer tatkräftig mithelfen, dass der Anlass durchgeführt werden kann.

Willi Eicher

Fischereieröffnung 16. März 2020 Ilfis/Emme

Endlich war es wieder soweit, die Bachforelleneröffnung 2020 stand vor der Tür. Die Wetterprognosen sollten in Erfüllung gehen, war es Morgen noch bitter kalt, schien die Sonne am Nachmittag bei 17 Grad. Schon frühmorgens konnte diverser Fischkontakt vermeldet werden. Die Fische waren in Beisslaune und die ersten Fangmeldungen gingen beim Schreibenden ein.

Stattliche Exemplare wurden sowohl an der Ilfis, wie auch an der Emme verzeichnet. Ich selber konnte eine Vollpackung erfischen, was wohl schon lange nicht mehr so war. Eine Vollpackung!! Ja, richtig, ob ich meine Fänge auf das Jahr verteile, oder diese halt recht früh in der Saison behändige, soll jedem selber überlassen werden.

Wer kennt es nicht, nach langer Zeit die Bisse in der Rute wieder zu quittieren und das Erfolgserlebnis auszukosten. Wenn die Frequenz so hoch ist, erliegt man wohl den Urtrieben. Die Fische waren gut konditioniert und zwischen 27.5 und 35cm auch von anständiger Grösse. Es machte grosse Freude am Wasser und gefangen wurde allgemein gut.

Natürlich war auch dieser Ausnahmetag etwas getrübt mit dem Corona Virus, was fast die ganze Welt in Atem hält. Auf gut gemeinte Gratulationen und Begrüssungen wurde halt grösstenteils verzichtet. Eine Ellbogen- oder Fussbegrüssung wurde zwar vorerst belustigt, aber grösstenteils wurden die Richtlinien im Umgang mit einem solchen Virus beherzigt.

Am Abend entschied sich der Vorstand das Messen der Fische vor dem Fischkeller zu machen und es trafen auch trotz Virus einige Fischer ein. Viele schöne und gut genährte Fische konnten bestaunt werden. Die Preisverteilung ging auch ohne Händeschütteln und dem glücklichen Gewinner mit dem längsten Fisch konnte eine Flasche 100 Jahr Schnaps und ein Gutschein übergeben werden.

Ryser Bruno konnte gleich zwei ü40er vorweisen und durfte verdient den Schnaps in Empfang nehmen. Gratulation! Die grössere Bachforelle war 41.5cm lang und von bester Statur, ein wunderschöner Fisch.

Die längsten drei Fische waren: Ryser Bruno 41.5cm, Gerber Christoph 35cm, Stauber Armand 34cm

Alles in allem eine tolle Saisoneröffnung, trotz widriger Umstände mit dem Corona-Virus konnte ein schöner Tag am Wasser verbracht werden. Ich hoffe nur, dass die Fische im Kühlschrank nicht noch während einer Ausgangssperre oder ähnlichem verspeist werden müssen.

Ich wünsche allen gute Gesundheit und hoffe, dass bei der Veröffentlichung dieser Zeilen der Virus schon etwas abgeklungen ist und das «normale» Leben wieder in vollem Gange ist.

Christopf Gerber

Seeforelleneröffnung 1. Februar 2020

Bereits traditionell versammelten sich einige Mitglieder unseres Fischereivereins in Faulensee. Voller grosser Erwartungen liessen wir es ruhig angehen und konnten den Tag mit einem Schluck aus dem Flachmann starten.

Insgesamt waren wir 12 Fischer, welche auf das Silberglück hofften. Natürlich gehörte auch eine Seeforellenpredigt dazu, wo wir unsrer silbernen Königin huldigten. Mit neuem Mut und meist neuem Tackle konnte die Uferfischerei in Angriff genommen werden. Löffel, Blicker, Stickbaits und Gummis flogen bis weit in den See hinaus.

Eigentlich hätten wir uns eine Sefo verdient, doch wie bereits in den letzten Jahren vermehrt vorgekommen, waren ausser leichte Anfasser nichts zu verzeichnen. Auch ich hatte einen kurzen «Anstupser» und das war’ s auch schon. Die Zeit drängte und das «Zmittag» stand auf dem Programm.

Vorgängig hatte ich eine Milchkanne umgebaut, um darauf ein Fondue zu kredenzen. Alle halfen mit und anschliessend konnten wir zusammen ein tolles Fondue, direkt am See zu uns nehmen. Einfach nur schön war es unter Kollegen einen solchen Tag am See zu verbringen.

Am Nachmittag wurde nur noch vereinzelt gefischt, manche gewollt, manche ungewollt. Nicht nur einige Köder gingen in den Tiefen des Thunersees verloren, Kollege Bärtschi Junior erlitt auch noch einen Rutenbruch. Auch da war er sicher nicht der Erste und auch nicht der Letzte.

Kurz vor dem Sonnenuntergang zeigte sich doch noch eine schöne Seeforelle, welche auf ca. 100m vom Ufer entfernt einige Futterfische einverleibte. Ein tolles Schauspiel zum Abschluss und mit diesem Raubzug packten auch die letzten «Sefojäger» zusammen und freuten sich bereits auf ein Wiedersehen mit der silbernen Königin der Alpen.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es doch noch, schnappte uns doch ein Schleppfischer eine schöne Seeforelle vor den Füssen weg, welche auf Wurfdistanz gefangen wurde. Natürlich mögen wir auch diesem Fischer einen Fang gönnen.

Ich konnte bereits am 08. Februar wieder den silbernen nachstellen. Kollege Hanspeter Geissbühler war auch am Start und es wurde eifrig geworfen. Irgendwie um genau 11:00 Uhr hatte ich einen neuen Blinker montiert und hatte ein sonderbares Gefühl.

Ich sagte noch zu Hämpu, «iz gits de gad eini» und siehe da, direkt hinter dem Floss sprang eine schöne Forelle und versuchte wild entschlossen den lästigen Blinker wieder loszuwerden.

Nach einem schönen Drill, konnte die Seeforelle gelandet werden. Leider etwas unter des Schonmasses, so dass sie halt für einen kurzen Fototermin hinhalten musste. Die Freude war trotzdem gross, wiedermal eine Seeforelle zu drillen und die putz muntere Sefo konnte in die Fluten des Thunersee entlassen werden. Immer wieder ein einmaliges Erlebnis der Fang einer solchen Forelle und mit nahezu nichts zu vergleichen, da auch bereits die Kleineren voller Energie sind und sich heftig dem Fischer entgegenstellen.

Nun habe ich mich mit dieser Seeforelle für nächstes Jahr verab

redet und gleich auch noch ein Rendez vouz mit Ihrer Grossmutter in Aussicht gestellt.

Grossen Dank an alle die unkompliziert und ohne Entgelt etwas zu diesem tollen Anlass beigetragen haben.

Christoph Gerber

Vereinsfischen 8. September 2019 Broye

Um 6.00 Uhr im Hotel de la Gare ging es wie immer zur Patentausgabe.

Die Vorbereitungen für den Schreibenden hätte nicht besser sein können, nach einem Polterabend in Murten. Trotzdem schaffte ich es pünktlich an die Broye und freute mich, etwas auszuspannen.

Nach der Patentausgabe ging es zügig ans Gewässer und die ersten Würfe konnten wie immer um 6.30 Uhr gemacht werden. Die Fische bissen von Beginn weg einigermassen gut und so konnte fast jeder Petrijünger einige Fänge verzeichnen. Meist waren es Kleinfische und die grossen Brachsmen blieben bis auf eine Ausnahme aus.

Da ich nur Material für die Räuber dabei hatte, machte ich vorerst eine Runde unter den fischenden Kollegen und Zeit für ein Bier war auch schon wieder. Um 10.30 Uhr warf ich meinen persönlichen Hot Spot an und rums war die Rute krumm. Der Hecht verkaufte sich besser, als er war. Doch mit 80 cm. war es ein guter und vermochte dem Schreibenden mit einem Fisch auf Platz zu bringen. Petri Dank!

Um 11.00 Uhr wurde die Preisverteilung unter der Leitung von Willi Eicher in Angriff genommen und konnte zügig durchgeführt werden. Insgesamt konnten 13.2 kg Fisch betaunt werden und darunter waren auch einige sehr schöne Exemplare zu finden.

Die Beteiligung mit 18 Fischern war dieses Jahr leider deutlich unter den Erwartungen. Trotzdem war es ein schöner Tag am Wasser und die Kameradschaft kam auch nicht zu kurz.

Gewinner des Wanderpokals: Peter Reber
Gewinner der Wappenscheibe: Martin Zahler

Rangliste: 1. Peter Reber, 2. Christoph Gerber, 3. Walä Glauser, 4. Pascal Zbinden, 5. Martin Zahler, 6. Ändu Flückiger, 7. Hans-Peter Lüthi, 8. Stifu Flückiger, 9. Albin Flessati, 10. Michu Hofer, 11. Willi Eicher, 12. Andreas Salzmann, 13. Res Laager, 14. Res Lüthi, 15. Fritz Stucki, 16. Monika Metzger, 17. Maik Gerber, 18. Ernst Geissbühler. Herzliche Gratulation an alle!

Dem Fischereiverein Vully und Umgebung danken wir für die tolle Organisation und die Verpflegung mit feinen Steaks und Salaten.

Ich bedanke mich auch bei allen Fischern für den gemütlichen Sonntag und das Erscheinen an unserem Anlass.

Christoph Gerber

Gewässerputztag 31. August 2019

Auch dieses Jahr trafen sich pünktlich um 7.30, 70 freiwillige Helfer an der Ilfis und Emme in sieben Gemeinden rund um Langnau i.E.

Gemeinsam wurden bis am Mittag 420 kg “Ghüder“ und 940kg. Altmetall gesammelt. Die Entsorgungskosten wurden von der Firma Alteisen-Aeschbacher in Emmenmatt übernommen. Der Fischereiverein Oberemmental bedankt sich dafür.

Die feinen, Sandwich für das Znüni wurden schon frühmorgens frisch zubereitet. Die Zutaten und die Getränke wurden von den Gemeinden Escholzmatt, Trubschachen, Langnau, Lauperswil, Ruederswil, Eggiwil, Signau und der leckere Schinken von der Firma REBER – Ernst Sutter AG in Langnau gespendet. Der Fischereiverein Oberemmental und die freiwilligen Helfer bedanken sich dafür.

Als Dank für die feine Bratwurst mit Brot, Salat und Getränken zum Mittagessen, das von der Bernerland Bank AG gesponsert wurde, fischten die Fischer einmal nicht nach Fischen, sondern fischten beim von der Bank durchgeführten “Äntelirennen“, alle “Änteli“ wieder aus dem Wasser. So konnten diese nach dem Rennen Ihren Besitzern zurück gegeben werden und kein “Änteli“ ging verloren.

Der ganze Erlös ging dieses Jahr an die Pfadi Hochwacht in Langnau.

Ein grosses “Danke“ an alle Beteiligten, die diesen Tag ermöglicht haben.

Willi Eicher

Bernisches Trachtenfest 30. Juni 2019 Langnau

Umzug – Freizeit gestern und heute…

Der Fischereiverein Oberemmental wurde durch das Organisationskomitee angeschrieben, ob wir zum Thema Freizeit gestern und heute auch am Umzug teilnehmen möchten. Schnell war klar, dass wir diese Chance nützen, um unser Hobby dem Volk etwas näherzubringen.

Der Umzug fand am Sonntag, 30. Juni, statt, und eines sei gleich gesagt, die Temperaturen waren nicht gerade, um mit den wasserdichten Wathosen durch Langnau zu stolpern.

Eine Handvoll aus unserem Verein traf sich also, um am Umzug teilzunehmen. In zeitgenössischen und in altertümlichen Outfits ging es an den Umzug. Vom «Hasupängu» über die Bambusrute bis zu den stilechten Gilets und Kopfbedeckungen gab es alles zu sehen.

Sowohl Gross wie auch Klein machten am Umzug mit und repräsentierten unseren Verein mit viel Engagement. Dabei kam mir auch gleich der Gedanke eines nostalgischen Fischens an der Ilfis, wie zu Gotthelfs Zeiten. Die guten alten Abu 506 und Kneubühler-Rollen könnten wieder einmal aus der Vitrine genommen werden und ihren Dienst verrichten. Auch die alten Bambus- und Glasfaserruten würden so wieder zu ihrem ursprünglichen Tätigkeitsfeld zurückkehren.

Wer weiss, was die Zukunft bringt?

Christoph Gerber

Hechteröffnung 1. Mai 2019 Kanton Bern

Wie jedes Jahr wurde der Hechteröffnung entgegengefiebert und durch den Winter wurden sämtliche YouTube-Videos, Ködertechniken und Strategien studiert, um am l. Mai erfolgreich sein zu können. Lüku Wüthrich, Kimi Krummen und ich machten uns also auf den Weg in Richtung Seeland, um den Süsswasserkrokodilen auf den scharfen Zahn zu fühlen. Am Material sollte es nicht liegen und mein Kombi war wohl nahe am erlaubten Gesamtgewicht. Wir versuchten uns zuerst am Zihlkanal, was noch nicht den erhofften Erfolg brachte, und später gingen wir Richtung See. Bereits bei meinem ersten Wurf machte ich einen kapitalen Fehler. Ich warf den Gummifisch aus und nahm die Rute zwischen die Beine, um mir eine Zigarette anzustecken. Dabei ging ein heftiger Ruck durch die Rute und ich versuchte noch verzweifelt einen Anhieb zu setzen, aber zu spät!

Ich machte noch vor der «Znünipause» ein paar Würfe unter die Boote und siehe da, der erste Esox des Tages konnte gefeumert werden. Kein Riese, aber perfekt für die Küche mit 65 cm.

Da nun nichts mehr ging in der Region Le Landeron, versprach ich mir den nächsten Hecht an den Ufern von La Neuveville. Kimi warf munter weiter und fragte mich für einen Köder. Da ich nur mit den etwas schwierig zu führenden Zalt-Wobblern fischte, gab ich Kimi einen weissen Duo Wobbler, welcher etwas kleiner war als meine 17-cm-Köder. Dies war wohl genau die richtige Wahl und Kimi hatte einen heftigen Ruck in der Rute. Als ich zu ihm schaute, war mir sofort klar, dass es sich nicht um einen Hecht handeln würde. In Richtung Ufer gedrillt konnten wir die Streifen erkennen und es stellte sich heraus, dass Kimi wohl den neuen «Krummen-PB» einholte. Mit zitternden Händen konnte Kimi das Egli behändigen und glaubte seinen Augen fast nicht. Das Egli war 37 cm und bei bester Kondition.

Nun fehlte nur noch Lüku, welcher noch nie einen Hecht drillen durfte. Ich warf die Frage in die Runde, ob wir noch einen weiteren Spot anfahren wollen, aber der erste Enthusiasmus war bereits etwas erlegen. Wir einigten uns trotzdem, noch an den Nidau-Büren-Kanal zu gehen, um bei Büren noch den ersehnten Hecht für Lüku zu fangen. Dort angekommen montierte auch Lüku einen weissen Wobbler und ich gab noch etwas Führungstechnik dazu. Eigentlich sah alles perfekt aus, doch der erste Hecht von Lüku wollte noch nicht in die Maschen. Doch plötzlich attackierte ein Esox den Wobbler von Lüku und der Drill begann. An der Krümmung der Rute musste es ein guter sein und Schreibender konnte anschliessend die dicke Mutti einlöffeln. Knapp unter 80 cm brachte die Esox-Lady auf den Zollstab, und weil es der erste Hecht von Lüku war, wurde dieser auch entnommen und noch am selben Abend in der Familienrunde verspeist.

Alles in allem ein super Tag mit tollen Fischen und guten Drills, was will man mehr! Kimis erstes grosses Egli, Lükus erster Hecht und ich als Guide zufrieden mit einem Küchenhecht.

Christoph Gerber

Seeforelleneröffnung 1. Februar 2019

Im Westen nichts Neues, obwohl wir eigentlich im Süden waren. Wie jedes Jahr trafen sich ein par Sefo-Verrückte am Thunersee. Nach der frühmorgendlichen Begrüssung ging es bereits zur mittlerweile traditionellen Predigt über, wo der silbernen Schönheit gehuldigt wurde. Anhand des mitgeschleppten Arsenals an Sefo-Material konnte von einer kleinen Völkerwanderung ausgegangen werden.

Die LC Wander Experten montierten diese sofort und begaben sich an den See. Kalt, aber leider fast windstill wurden die ersten Würfe in Richtung Morgensonne gemacht. Wind und Wellen bringen Seeforellen, heisst es, und es sollte sich herausstellen, dass diese alte Weisheit wohl auch ihre Richtigkeit hat. Ich selber konnte am Morgen eine leider untermassige drillen, aber nur bis kurz vor die Füsse, da ich den Drill nicht mehr forcieren wollte und den Fisch unnötig erschöpfen. Zum Glück stand «Buffi» neben mir, der die zu kleine Forelle auch gesehen hatte, so dass dieser als Zeuge auftreten konnte.

Schnell wurde klar, dass es auch dieses Jahr eine harte Fischerei auf die Silberbarren sein würde. Trotz allen Widrigkeiten hatten wir einen tollen Tag am See unter Kollegen. Es ist schön zu sehen, dass nicht der Fang an vorderster Stelle steht, sondern die Geselligkeit! Einfach einen Tag mit guten Kollegen verbringen, eine gute Wurst und ein Bier zusammen geniessen ist eben genauso wichtig wie das Fischen an und für sich. Also war es wieder nichts mit dem Titelbild auf dem Schweli-Gropp, aber ich hoffe, auch 2020 werden wir uns wieder an den Ufern des Thunersees einfinden. Danke an alle für diesen tollen Tag.

Natürlich war das Thema Seeforellen für mich persönlich noch nicht abgeschlossen. Im Mai hatte ich einen Termin in Spiez, und ich dachte mir, dass ich noch kurz vor der Sitzung bei Faulensee ein par Würfe machen könnte. Bei meinem bevorzugten Platz verspürte ich schon beim ersten Wurf einen Anfasser, was mich sofort mit voller Konzentration weiter fischen liess. Bereits beim fünften Wurf konnten ich den langersehnten Ruck in der Rute vermelden und ich konnte eine schöne Forelle drillen. Diese nahm direkt am Ufer und so war der Drill auch schnell ausgestanden. 45,3 cm war der Silberbarren und bei bester Gesundheit, kurz gemessen und sofort wieder in die Fluten des Thunersees entlassen.

Eigentlich hätte ich mir ein Foto wohl nicht verkneifen können, da ich aber die Forelle nicht kescherte, sprang sie freudig zurück ins kühle Nass. Noch mit etwas zittrigen Händen warf ich erneut aus und es stemmte sich bereits die nächste Sefo in meine Rute. Auch diese nahm kurz vor dem Ufer und war mit ca. 40 cm auch nicht die erwünschte Grösse. Nur knapp gehackt, konnte auch diese wieder entlassen werden. Zwei Seeforellen in geschätzten 15 Minuten, was will man mehr. Natürlich wurde bereits ein Termin ausgemacht mit den beiden, vorzugsweise am 1. Februar an gleicher stelle zur gleichen Zeit und einen zünftigen «Schübel» grösser.

Christoph Gerber